Rich Internet Application (RIA)

Vielleicht kann sich der ein oder andere noch erinnern, an die ersten Computer. Hardware war unsagbar teuer. Daher gab es nur einen großen Computer, den Mainframe. Und all die Arbeitsplätze waren nicht anderes als Monitor und Tastatur, die auf den Mainframe zugegriffen haben.
Dann wurde Hardware günstiger, die Arbeitsplätze wurde aufgerüstet. Anspruchsvollere Programme wurden möglich mit grafischen Benutzeroberflächen (GUI). Der Server wurde zur Dateiablage degradiert. Alles andere passiert auf dem PC.

Im Internet haben wir eine ähnliche Entwicklung zu verzeichnen: Die komplette Information und Darstellung wurde auf dem Server im Internet bereitgestellt und gerendert. Der Browser brauchte dieses nur darstellen.
Doch mit Web 2.0 wurden die Ansprüche größer. Die Übertragungsgeschwindigkeiten wurden erhöht. Technologien wurden miteinander kombiniert. DHTML (Bsp. animierte Menüs) wurden mit Java und CSS möglich. Durch die asynchrone Datenübertragung und XML entstand daraus dann AJAX.

Alternativ dazu wurden aber auch andere Technologien weiterentwickelt, z.B. Flash und Java.

Diese Art, Programme zu entwickeln nennt man Rich Internet Application (RIA).